IGS-Schwarzachtalseen

Interessens-Gemeinschaft-Schiffsmodellbau
Schwarzachtalseen
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Offshore-Windparks (OWP) sind Windparks, die im Küstenvorfeld der Meere errichtet werden.
Die im Deutschen gelegentlich benutzte Bezeichnung „Hochsee-Windpark“ für Offshore-Windparks ist jedoch falsch, da diese bisher nicht auf „hoher See“, sondern ausschließlich auf dem Festlandsockel errichtet werden. Offshore-Standorte zeichnen sich üblicherweise durch relativ kontinuierliche Windbedingungen und hohe durchschnittliche Windgeschwindigkeiten aus, weshalb in ihnen installierte Windkraftanlagen für gewöhnlich eine hohe Auslastung von 3500 bis 5000 Volllaststunden erzielen. Da Errichtung, Netzanbindung und Betrieb insbesondere bei großen Küstenentfernungen und hohen Wassertiefen deutlich teurer sind als bei Windparks an Land, liegen die Stromgestehungskosten trotz größerer Stromerträge höher als bei der Windenergienutzung an Land.
Offshore-Regionen in Europa mit hohen Windstärken sind insbesondere die Nordsee, die Irische See bis Nordfrankreich und die Iberische Atlantikküste. Durch Kombination von Offshore-Windparks mit Wellenkraftwerken ergeben sich diverse Vorteile wie z. B. die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur (technisch als auch organisatorisch), der gemeinsame Betrieb sowie die partielle Abschirmung der Offshore-Windparks vor starkem Wellengang, was wiederum das Wartungs- und Reparaturfenster für Offshore-Windparks erhöht.
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